Einführung in die Lichtbestimmung

Zu den wichtigsten Schritten in der Postproduktion zählt die Farbkorrektur (Grading) am Ende der Kette. Hier wird der Look gestaltet,der gerade bei formatierten Programmen oft das Aushängeschild ist. So erkennt man an der Farbstimmung schon nach wenigen Sekunden, um welche Serie es sich handelt.

Die HD-Revolution mit günstigeren Kameras und seit neuestem auch erschwinglichen Grading-Systemen wie z.B. DaVinci Resolve und Assimilate Scratch hat den Markt kräftig aufgerüttelt. Sehr schnell zeigt sich hier aber auch, daß der Schuß ohne hinreichendes Basiswissen, ausgefeilte Workflows und durchdachte Vorbereitung nach hinten losgehen kann.   

Aus dem Inhalt   
  • Planung ist alles: Überlassen Sie beim Look nichts dem Zufall
  • Definition von Farbstimmungen (Looks) und wie man sie erreicht
  • Vergleich der verschiedenen gängigen Grading-Systeme 
  • Einführung in DaVinci Resolve
  • So stelle ich mir ein eigenes System zusammen
  • Schnittstellen von Kamera, Schnitt, Datenhandling und Farbkorrektur   
  • Vorbereitung der Daten

Praxisteil: Grundlagen der primären und sekundären Farbkorrektur     
Die Teilnehmer sind eingeladen, Notebooks sowie eigenes Footage mitbringen.

Matthias Aderhold
Matthias Aderhold absolvierte eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton bei der TV Werk GmbH. Anschließend führte er für die Firma Dreamwalks Trainings, Support, Consulting und Pre-Sales durch; zudem sammelte er Erfahrungen im Grading und Compositing von Werbefilmen zum Beispiel für Audi, Lego und Saatchi & Saatchi. Derzeit ist er Trainer und Berater für Softwareentwickler im Bereich der Farbkorrektur, u.a. für Assimilate und Marquise Technologies. 2015 gründete er seine eigene Firma, Angry Face, und arbeitet freiberuflich u.a. als Cutter, DIT, Colorist und Demo-artist.
www.mazze-aderhold.com
Patrick Plischke
Patrick Plischke spezialisierte sich bereits während seiner Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton an der ARD.ZDF Medienakademie auf Digital CinemaWorkflows und Color Grading. Ab 2010 arbeitete er als Freelance DIT und Colorist mit Schwerpunkt OnSet-Postproduktion für zahlreiche Spiel- und Werbefilme, darunter "Polizeiruf 110" oder für McDonald’s. 2013 folgte die Gründung der Produktions- und Postproduktionsfirma besser|drei in München, die neben OnSet-Leistungen auch klassische Postproduktion anbietet. Dort konzentriert er sich auf die Arbeit als Colorist und die Entwicklung innovativer OnSet-Dienstleistungen.
www.besserdrei.de
Dirk Meier
Dirk Meier arbeitet seit 2004 als professioneller Colorist u.a. für ARRI, The Post Republic, Farbkult und Zentropa und hat u.a. die Filme "Russian Ark" von Alexander Sokurow, Lars von Triers "Antichrist", Margarethe von Trottas "Hannah Arendt" und Roy Anderssons Film "Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach" betreut.

www.digital-film-services.com

10. und 11. Februar 2018

Teilnehmerbeitrag: 360,00 € (Bei Zahlungseingang bis zum 26.01.2018 ermäßigt auf 310,00 €)
Es sind noch reichlich Plätze vorhanden (>5).

21. und 22. April 2018

Dozent(en): Dirk Meier
Teilnehmerbeitrag: 240,00 € (Bei Zahlungseingang bis zum 06.04.2018 ermäßigt auf 190,00 €)
Es sind noch reichlich Plätze vorhanden (>5).