Nonfiktionales Storytelling

Non-fiktionale Formate folgen einer Dramaturgie, genau wie ein fiktionales Drehbuch. Reportage, Magazinbeitrag oder Dokumentarfilm bilden die Realität ab, vermitteln Inhalte und doch sollen sie dabei natürlich unterhalten und den Zuschauer faszinieren. Wenn man nun journalistische Formate mit der Storytelling vereint, entsteht in der Content-Entwicklung eine dichte Erzählform, die Themen lebendiger, Botschaften konkreter und Inhalte unterhaltsamer werden lässt.

Storytelling stellt einen Fragenkatalog zur Verfügung, der über die journalistischen W-Fragen hinausgeht. Mit dem Blick eines Storytellers lassen sich zielgerichtet interessante Themen finden oder bestehende im Storypotenzial einschätzen. Die Teilnehmer lernen in diesem zweitägigen Seminar das Storytelling kennen, um effizienter und fokussierter zu recherchieren und relevante von irrelevanten Themen unterscheiden zu können. So können sie ihre Inhalte mit verbesserter Sinn- und Bedeutungshaftigkeit vermitteln und tiefgreifende Erkenntnisse über die Themen und Menschen erlangen, über die sie berichten.

Durch das Kennenlernen des Storytellings und dessen Anwendung auf non-fiktionale Formate können die Teilnehmer ihre non-fiktionalen Stoffe verbessern und lernen praxisorientiert, wie man unabhängig von Medium und Format unterhaltsam erzählt.
Daniel Sponsel
Daniel Sponsel studierte „Visuelle Kommunikation“ an der Hochschule für Bildende Kunst Hamburg und absolvierte im Anschluss das Studium für Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Als Regisseur, Autor und Kameramann war er für etliche Dokumentarfilme verantwortlich, u.a. „Der letzte Dokumentarfilm“ (1999) und „Über das Meer“ (2009). Seit September 2009 ist Daniel Sponsel geschäftsführender und künstlerischer Leiter des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München, DOK.fest München.

www.dokfest-muenchen.de

8. und 9. Juli 2017

Dozent(en): Daniel Sponsel
Teilnehmerbeitrag: 240,00 € (Bei Zahlungseingang bis zum 23.06.2017 ermäßigt auf 190,00 €)
Es sind noch reichlich Plätze vorhanden (>5).